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[amazonadd=3499261170]Verlag Wunderlich, 316 Seiten.

Der Roman der US-amerikanischen Autorin und Filmproduzentin Joyce Burditt erzählt von den Dreharbeiten zu einer Krimiserie. Die Intrigen innerhalb des Filmteams erreichen ihren Höhepunkt als Amy Westin, die nicht gerade beliebte Hauptdarstellerin der Serie, ermordet wird. Privatdetektivin Demeter O´Brien, sie arbeitet als Beraterin bei den Filmarbeiten mit, hat alle Hände voll zu tun, um die verwirrende Angelegenheit aufzuklären und dabei nicht selbst ermordet zu werden. Es gibt einfach zu viele Kandidaten, die als Mörder in Frage kommen: die schwangere Drehbuchautorin Cassie, die nicht mehr zwischen Realität und Drehbuch unterscheiden kann, ist ebenso verdächtig wie Hauptdarsteller Buck Stevens, der mit seinen Starallüren allen auf die Nerven geht und der reichlich seltsame Kameramann und New-Age-Guru Steve.

Leider ist der Schluß von Joyce Burdits Krimi ist nicht besonders aufregend. Der Mörder entpuppt sich zwar als jene Person, der man diese Tat am allerwenigsten zutraute. Das Ganze wirkt aber irgendwie konstruiert und etwas unglaubwürdig. Abgesehen davon hat „Blut ist dicker als Ketchup“ aber einige wirklich gute Seiten mit witzigen Dialogen und ironischen Seitenhieben auf den ganz normalen Hollywood-Wahnsinn.

Bewertung: 7 Punkte (beste Bewertung: 10 Punkte)