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Das zweite Buch zur Trilogie von Philip Pullmans His Dark Materials knüpft nahtlos an die Geschichte des ersten Bandes an. In „Das Magische Messer“ baut Pullman weiter Fantasiewelten auf und führt zu den bekannten Charakteren aus dem ersten Buch weitere hinzu, die man wie die schon bekannten sehr schnell ins Herz schließt und mit ihnen mitfiebert.

Trotz des fließenden Überganges von einem Buch zum anderen, birgt „Das Magische Messer“ doch eine Menge Überrauschungen und die anfängliche Geschichte entpuppt sich als eine Philosophie, die viel größer und gefährlicher ist als es zu Beginn der Trilogie schien. In diesem Buch lässt Pullman seiner Fantasie nicht nur ihren Lauf, sondern er besticht dazu auch noch mit einer Leichtigkeit in seinem Erzähltstil, den man schon aus dem ersten Band kennt. Dazu kommt, dass die Charaktere und ihre Gefühlswelt sehr tiefgründig, bis fast abgründig dargestellt werden.

Das Buch ist so fesselnd, dass es schwierig ist es einfach so mal aus der Hand zu legen und auch Erwachsene werden ihren Spaß an dem Kinder- und Jugendbuch haben. Doch wie für die meisten Mittelteile einer Trilogie typische wird in diesem Buch nicht nur die Geschichte weiter erzählt, sondern auch schon auf das Kommende im dritten Teil hingedeutet, den finalen Kampf zwischen Gut und Böse.

Trotz des kleinen Fehler, dass man die Geschichte im dritten Teil schon erahnen kann und eine Vielzahl von Tippfehlern, die das Lesen des Buches unangenehm gestallten und den Leser auch ab und an ins Stocken geraten lassen, ist das Buch ein spannendes und fesselndes Fantasie werk, das man nur ungern aus der Hand legt.