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Ohne Träume ist das Leben sinnlos

Luca Di Fulvio, der Autor des Buches "Der Junge, der Träume schenkte", wurde 1957 in Italien geboren und hat sein sonniges Gemüt bis heute erhalten. Das spiegelt sich auch in seinem Buch wider, in dem er auf 783 Seiten fesselnd die Geschichte des kleinen Natale und seiner Mutter erzählt, die aus Italiens tiefstem Süden in New York ankommen. Die Hoffnung auf ein besseres Leben beginnt für sie in der Lower East Side in New York, einem Viertel, das von Armut, Kriminalität und Elend gezeichnet ist.

Sind auch die ersten Seiten des Buches etwas mühsam, so gibt der Autor auf den weiteren Seiten ein detailliertes Bild über das Leben in New York des 20. Jahrhunderts. Auf der Lower East Side bestimmen Gewalt und das Gesetz des Stärkeren das Geschehen. Natale wird von der Einwanderungsbehörde der USA amerikanisiert, indem sein Name ins Amerikanische übersetzt wird und er von da an Christmas heißt.

Die Geschichte erzählt von einem klugen Jungen, der seine eigene Gang gründet und sich in diesem für Kinder sehr gefährlichen Viertel ganz gut behaupten kann. Die Liebe kommt im Buch auch nicht zu kurz, denn Christmas rettet ein jüdisches Mädchen und verliebt sich in sie. Doch die Eltern des Mädchens akzeptieren keinen Mann, der kein Jude ist. Es ist eine Geschichte, die sich in der damaligen Zeit in New York durchaus abgespielt haben könnte. Insgesamt ist es ein fesselnder Roman, der authentisch und spannend gestaltet ist.