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A.S. Neill war Lehrer in Summerhill, England, dem das autoritäre Erziehungssystem der Schulen zuwider war. Deshalb gründete er ein Internat, in dem er die Kinder als ganzheitliche Einheit wahrnahm. Aus dieser Zeit stammt das Buch "Die Grüne Wolke".

Jeden Sonntag lud sich Neill eine Gruppe von Schülern ein, mit denen er über dies und das diskutierte und Geschichten erzählte. Dieses Mal drehten die Kinder den Spieß um.

Eine von Neill angefangene Geschichte wurde von Woche zu Woche von den Kindern weitergesponnen. Die Phantasie der Kinder spann dabei weite Kreise: Nachdem offensichtlich fast die gesamte Menscheit durch eine grüne Wolke versteinert wurde, müssen sich die Kinder, Neill und Pyecroft, ein Multimillionär durchschlagen. Sie kämpfen gegen Ratten, hungrige verwilderte Hunde, ausgebrochene Zootiere, Faschisten, Mörder.

Blutrünstig gehen die Kinder ans Werk, um nicht zuletzt auch ihrer aufkeimenden Langeweile und ihrem Frust zu entfliehen. Wer wird wohl der letzte Überlebende sein? Neill schrieb die einzelnen Episoden jeden Sonntag mit und versah jedes Kapitel auch mit einem Kommentar, in dem deutlich wird, warum das entsprechende Kind gerade so gehandelt hat, wie es das in der Geschichte tat. Man kann das Buch mit oder auch ohne Kommentar lesen. So oder so ein kurzweiliger und vergnüglicher Lesespaß.