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[amazonadd=3499226340]Rowohlt, 511 Seiten.

Geld ist wichtig: Diese Erfahrung mußte auch Paul Auster, Sohn einer wohlhabenden jüdischen Mittelstandsfamilie, machen. In seiner Autobiographie beschreibt er seinen Werdegang, der lange Jahre von der ständigen Jagd nach Geld bestimmt war.

Wir erleben Auster als Student der Columbia University, der eigentlich nur deshalb studiert, weil er ein Stipendium bekommt. Auster in Paris, ständig auf der Suche nach irgendwelchen Gelegenheitsjobs. Aufträge für Übersetzungsarbeiten und Rezensionen und die Hilfe von Freunden halten den Schriftsteller, der sich eigentlich bei handfester Arbeit weit wohler fühlt, über Wasser. Und so heuert der Sohn aus gutem Hause auf einem Öltanker an, nicht nur um Geld zu verdienen, sondern auch, um zu lernen, sich in dieser fremden Welt durchzusetzen. Bei seinen mehr oder weniger ertragreichen Jobs lernt Paul Auster eine Menge Leute kennen: Wanderarbeiter, Obdachlose, witzige und verzweifelte Menschen kreuzen seinen Lebensweg. Manche von ihnen werden zu Freunden.

Ergänzt wird das Buch durch eine Sammlung früher Werke: der Detektivroman „Squeeze Play“, drei Einakter und eine Baseball-Kartenspiel zeigen, daß auch berühmte Schriftsteller eine Phase des Lernens und Begreifens durchleben.

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