Werbung

Der neue Kluftinger-Roman „Laienspiel“ von den Allgäuer Autoren Volker Klüpfel und Michael Kobr setzt zur bekannten Kluftinger Reihe noch eins drauf. Denn diesmal geht es wild zu, im Allgäu bei Kultkommissar Kluftinger. In diesem Buch der Romanreihe erkennt der Kultkommissar, dass Djihad und Terrorzellen auch vor den Ösis kein Halt machen.

Dabei beginnt die Geschichte mit einer Verfolgungsjagd, auf der ein Tatverdächtiger Suizid begeht. Und so verstrickt sich Kluftinger nach und nach in ein Geschichtswirrwarr, dass so einfach nicht zu entknoten scheint. Das alles natürlich auf die Klüpfel-Kobr-typische Art, mit spritzigem Humor.

Die Frage, ob Themen wie Terror und Djihad für einen Unterhaltungsroman nicht etwas zu komplex sind, muss bei diesem Kluftinger-Buch jedoch ernsthaft gestellt werden. Für echte Kluftinger-Fans ist dies jedoch kein Problem, denn so chaotisch dieser Krimi auch gestrickt sein mag, die nötige Menge Humor fehlt ihm nicht.

Fazit: Für Kluftinger-Fans und Menschen, die an Krimis auch mit viel Humor gehen können, eine tolle Sache. Wer jedoch anspruchsvolle und tiefsinnige Kriminalliteratur sucht, ist bei diesem Kluftinger-Fall nicht ganz richtig.