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Sebastian Fitzek ist unter Thriller-Fans kein Unbekannter. Mit seinem neuen Buch Noah erzielt er erneut einen Platz unter den Bestsellern des Jahres. In dem Buch geht es um einen Mann, der in Berlin auftaucht und weder seinen Namen noch seine Identität kennt.

Seine Begleiter nennen ihn Noah, denn dieser Name steht auf seiner Handfläche. Er weiß zu diesem Zeitpunkt nichts von seiner Existenz als Teil einer internationalen Verschwörung, die Tausenden Menschen das Leben kostet. Den besonderen Reiz des Buches macht die realistische Umgebung und Handlung aus. In Zeiten von internationalen Konflikten und Massenvernichtungswaffen wirft Fitzek die Frage auf, warum Menschen Augen und Ohren vor Katastrophen verschließen.

Eine beeindruckende Reise mit Gänsehaut-Garantie
Dabei entsteht vor dem inneren Auge des Lesers eine sehr plastische Welt, in der er die Beklemmung des Protagonisten deutlich wahrnimmt. Der Autor wendet sich von seinen bisherigen Handlungsorten ab und kreiert eine bösartige Welt der Zukunft. Dem Leser stellt sich unweigerlich die Frage, ob diese Welt nicht schon existiert. Er verwendet historische Entwicklungen, insbesondere soziologischer Natur, um eine fiktive, realistische Konfliktsituation zu erschaffen.

Er bedient sich moderner Methoden der Deeskalation, wie Friedensmissionen und Verteilung der Ressourcen. Dabei erscheint überdeutlich, dass die Gefahr der daraus resultierenden Kämpfe bereits besteht. Mit dem neuen Buch gelingt dem Autor eine Novellierung seines bisherigen Stils, die an Spannung und Unterhaltung nicht mangelt. Es handelt sich um ein Buch, das in das Genre des modernen Thrillers gehört und seine Berechtigung verdient, im heimischen Bücherregal zu stehen.