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Drei Wochen auf einer einsamen Insel vor Rio de Janeiro; drei Dinge, die sie mitnehmen darf. Joy, die lieber Vera hieße, ist eine von zwölf Jugendlichen, die sich für das Abenteuer des Regisseurs Tempelhoff melden. Sie werden gefilmt, aber die Handlung der Films bestimmen sie. Joys Gründe sich auf das Inselprojekt einzulassen, liegen jedoch in ihrer Vergangenheit. Als Kind wuchs sie in einer Favela Rios auf. Dorthin will sie nun zurück, mit dem Foto ihrer Schwester Esperanca, und das bedeutet Hoffnung, in der Hand.

Auf der Insel hat der Regisseur für die Gruppe ein Mörderspiel vorbereitet, das zwar spannend, jedoch harmlos erscheint, bis es zu einem tragischen Todesfall kommt. Außerdem fühlt sich Vera alias Joy von dem geheimnissvollen Solo, Sohn des Regisseurs angezogen.

Auf 320 Seiten machen sich Jugendliche auf die Suche nach Beziehungen, Hoffnung und Vertrauen. Die Autorin Isabel Abedi schafft dem Leser eine aufregende Athmosphäre aus Joys Sicht und stellt so jedem persönlich die Frage nach dem Platz im eigenen Leben. Jeder Thrillerfan, Schnulzenleser und Fan von psychologisch verstrickten Geschichten sollte dieses Buch unbedingt lesen und sich auf ein atemberaubendes Ende gefasst machen. (Auch als Hörbuch in der Borkener Bücherei)