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Eine sprachlich mitreißende Geschichte über die dunklen Seiten von Mutter-Sohn-Beziehungen. Die Handlung beginnt in den 80ern in Florida und endet 25 Jahre später in Deutschland. Das Gangster-Trio Henry, Bent und River wird vom Ich-Erzähler Ross mit sarkastischem Unterton begleitet. Der Leser ahnt, worauf die Geschichte hinausläuft und wird doch überrascht.

Es beginnt mit Henry und dem Hass auf seine Mutter. Henry ist der Boss und bringt die anderen dazu, seine Gewaltphantasien umzusetzen. Dabei sind die Autodiebstähle und Pokerrunden nur Nebensache. Henry's eigentliches Ziel: seine Opfer so weit zu bringen, ihren Hass auf die eigene Mutter raus zulassen. Denn Henry ist überzeugt, dass jeder seine Mutter hasst.

Eine Studie über die Auswirkungen von Gewalt und Hass und die Folgen frühkindlicher Misshandlungen. Schade nur, dass die Geschichte so kurz ist. Das hätte ich gern etwas ausführlicher gelesen.