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Ein Orchesterkrimi von Adi Traar

Ein sprachlich und inhaltlich außergewöhnlicher Roman, der so nebenbei als Krimi daherkommt, was gar nicht sein vorrangiges Anliegen zu sein scheint. Trotz kontinuierlichen Spannungsaufbaus - irgendwann will man das Buch nicht mehr aus der Hand legen - kokettiert der Autor mit dem Krimi-Genre, wie auch mit der Musikszene, und so manch anderem.

Humor und Tiefgang fügen sich nahtlos an- und ineinander zu einem harmonischen Ganzen, wie Absurdität und Ernsthaftigkeit, Anspruchsvolles und Unterhaltsames, Abgründiges und Erbauliches. Es gibt die Theorie, je schwieriger die Inhaltsangabe eines Romans zu verfassen ist, desto besser ist er. Das trifft hier absolut zu.

Ein ungestümer, hochinteressanter Crossover. Schwere Empfehlung.

Eine Buchempfehlung von Martin