Werbung

Der erste Wiener Uni-Krimi ist da! Persönliches Prädikat: Sehr lesenswert!

„Vatermord“, geschrieben von Isabel Bernardi (Pseudonym), ist ein sehr gelungener Erstling. Das Buch ist, wenn man sich orientiert hat und über den einleitenden Auftakt hinweg ist, leicht und flüssig zu lesen. Die Handlungsstränge sind klar geführt und spannend mit einander verknüpft. Es gibt einige überraschende Wendungen und Entwicklungen.

Besonders witzig sind die kreativen Elemente in denen Sigmund Freuds psychologische Analysen in das Buch einfließen. Zum Beispiel ergeht es Martin, angestellt im Institut für Geschichte, wegen Albträumen und psychosomatischen Symptomen, die sich bei der Verdauung zeigen, manchmal ziemlich schlecht. Oder die Tatsache, dass eine psychische Störung den Geist eines potenziellen Täters trübt.

Noch amüsanter wird es natürlich für diejenigen, die konkret mit der Universität Wien zu tun haben, denen das Umfeld vertraut ist und sich selbst schon darin bewegt haben oder das immer noch tun. Außerdem kann einem auch schon einmal ein kalter Schauer über den Rücken laufen, wenn man selbst an den Mordschauplätzen vorbei kommt.

Vatermord ist lustig, spannend und köstlich gesellschaftskritisch geschrieben! Ich kann den ersten Wiener Uni-Krimi nur jedem weiterempfehlen und wünsche viel Lesevergnügen!

Diese Leseempfehlung wurde von Vera eingereicht.