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Heinz Strunk bringt mit dem Roman Fleckenteufel ein Buch auf den Markt, welches mich beim Lesen als erstes an Charlotte Roche's Feuchtgebiete erinnerte. Zwar spielt diesmal ein junger Mann die Hauptrolle des Romans, aber auf Einzelheiten zu dessen Gedanken über Sexualität, Körperausscheidungen und Sichtweisen wird ebenfalls nicht verzichtet.

Viele Gedanken von Hauptdarsteller Thorsten dem Hauptdarsteller sind kurios, humorvoll, abstoßend aber auch sympathisch. Mittelpunkt der Geschichte ist eine christliche Jugendfreizeit auf der Thorsten versucht den Alltag so gut wie möglich zu meistern.

Seine größten Sorgen, von der Gemeinschaft nicht akzeptiert und ausgelacht zu werden, spiegeln die Sorgen eines Jugendlichen wieder. Die beschriebene Charakteuere der anderen Personen sind so beschrieben, als ob man die Leute schon Jahre kennt.

Das Buch ist sicherlich keins, welches als literarisches Meisterwerk gehandelt werden kann, wer aber auf derben Humor und keine Angst vor unschönen Bildern vor den Augen hat findet in dem Buch eine lustige Lektüre, die leider nach 200 Seiten viel zu früh vorbei geht.

Das Buch wurde empfohlen von Jürgen.